Wie Du im März den Frühling begrüßt (und eine Auszeit in der Natur nimmst)

Gepostet von am Mrz 9, 2018 in Natur praktisch | Keine Kommentare

Wie Du im März den Frühling begrüßt (und eine Auszeit in der Natur nimmst)

Im März ist es soweit: Nachdem bereits im vorherigen Monat einige Pflanzen zu neuem Leben erwacht sind, schließen sich ihnen jetzt weitere an. Und auch in der Tierwelt herrscht emsige Aktivität. Es scheint so, als begrüße die Natur den Frühling.

Der perfekte Monat also, um es der Natur gleichzutun und dabei außerdem eine Auszeit einzulegen.

In diesem Naturimpuls stelle ich Dir 5 Möglichkeiten dafür vor.

 

1) Die Sonne und den Frühling begrüßen

An Tagen, an denen die Sonne scheint, kannst Du es bemerken: Die Sonne scheint nicht nur, ihre Strahlen wärmen sogar schon. Auch wenn es natürlich noch kein Vergleich zu den Sommermonaten ist, kannst Du im März einen deutlichen Unterschied zu den Vormonaten bemerken.

Wann immer also die Sonne scheint, gehe raus in die Natur und wende Dein Gesicht der Sonne zu. Und wenn Du ein schönes Plätzchen in der Natur kennst, welches Du vielleicht auch regelmäßig aufsuchst, kannst Du die folgende kleine Übung machen:

Stelle Dich aufrecht im festen Stand hin und wende Dein Gesicht der Sonne zu. Lege beide Hände auf Deine Herzgegend und atme ein paarmal mit einem Lächeln im Gesicht tief ein und aus.

Anschließend öffnest Du bei jedem Einatmen Deine Hände und Arme, führst sie in Schulterhöhe nach außen und bleibst in dieser Position mit den Handflächen nach oben bis zum Ende des Einatems. Beim darauffolgenden Ausatmen führst Du Deine Hände wieder zurück auf Deine Herzgegend.
Atme so ebenfalls ein paar Mal.

Abschließend kannst Du erneut einige Male mit Deinen Händen auf der Herzgegend atmen.

Durch diese Übung hast Du Dir nicht nur eine kurze Auszeit in der Natur gegönnt und dabei den Frühling begrüßt, sondern auch die Sonne ermutigt, wieder stärker und öfter zu scheinen.

 

2) Mit neuen Projekten den Frühling begrüßen

Bereits im Februar war es zu bemerken: Die Tage werden wieder länger. Jetzt im März wird es richtig deutlich. Und am 21. März geschieht dann der endgültige Umschwung: An diesem Tag ist die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche, d.h. Tag und Nacht sind gleich lang. Nach diesem Tag hat die Helligkeit wieder die Oberhand gewonnen und die Stunden, an denen es hell ist, überwiegen die Stunden, an denen es dunkel ist.

Wie geht es Dir mit dieser Veränderung der Tageslänge? Merkst Du, wie auch Du aktiver wirst und neue Projekte, Aufgaben, Ziele etc. umsetzen möchtest? Welche Projekte und Aufgaben sollen es sein, welche Ziele sind jetzt am wichtigsten für Dich? Vielleicht hast Du auch Projekte etc. aus dem Schneeglöckchen-Naturimpuls, welche jetzt reif sind?

Wähle maximal 3 Projekte, Aufgaben, Ziele aus, die jetzt zurzeit am wichtigsten für Dich sind und setze für diese 3 je ein Samenkorn in einen Topf mit Erde. Es empfehlen sich hierbei schnell keimende Samen von z.B. Kapuzinerkresse, Sonnenblumen, Kürbis etc., welche gut im Zimmer anzuziehen sind und im April/Mai nach draußen (Balkon, Terrasse oder Garten) gepflanzt werden können.

Mache es Dir dann bei Dir zuhause gemütlich: Lege Dir schöne Musik ein, dimme ggf. das Licht und setze Dich an einen gemütlichen Platz mit allen 3 Projekten als in die Erde gelegte Samen vor Dir. Dann nehme Dir alle 3 Projekte nacheinander vor und meditiere über ihnen. Frage den Samen, der das entsprechende Projekt symbolisiert, was er in der nächsten Zeit benötigt, welche Schritte, ToDos Deinerseits am sinnvollsten wären, damit er wachsen und gedeihen kann.

Lass alles, was kommen möchte, zu – seien es Wörter, Sätze, Bilder, Töne, Musik, Geräusche, Gerüche etc. und bewerte nicht. Sei gewiss, dass Du gerade die richtigen Antworten für das jeweilige Projekt bekommst.

Wenn Du für ein Projekt alle Antworten erhalten hast (auch wenn Du vielleicht noch nicht weißt, was die jeweilige/n Antwort/en bedeuten sollen) bedanke Dich bei dem Samen. Mache dann eine kurze Pause, atme ein paarmal tief ein und aus, trinke etwas und wende Dich anschließend dem 2. Samen / dem 2. Projekt zu.

Wenn Du in dieser Art alle Samen/Projekte durchgegangen bist, hast Du nun für jedes der Projekte die nächsten Schritte und ToDos, die nötig sind, damit der Samen und mit ihm das Projekt wachsen und gedeihen kann. Auch wenn Du vielleicht in diesem Moment mit den Antworten noch nicht viel anfangen kannst, vertraue darauf, dass Du genau das erhalten hast, was es braucht. Lege die Antworten erst mal zur Seite, um sie am nächsten oder auch übernächsten Tag erneut anzuschauen. Denn meistens brauchen auch solche Antworten Zeit, um (in Dir) zu reifen…

 

3) Achtsamkeits-Spaziergang

Ab Mitte März kannst Du fast dabei zusehen, wie es grüner und grüner um Dich herum wird und das neue Leben zu sprießen beginnt.

Versuche einmal an aufeinanderfolgenden Tagen bei einem Spaziergang oder einer Wanderung die gleiche Runde zu machen. Beobachte dabei am ersten Tag ganz bewusst, was bereits alles grünt und wo sich – vielleicht noch zaghaft – neues Grün regt. Nimm dabei ganz aufmerksam alles auf, was Du siehst und bemerkst. Dann nehme an den kommenden Tagen, ebenfalls wieder ganz bewusst, wahr, was und wieviel sich jeweils verändert hat.

Auch mit so einem Achtsamkeits-Spaziergang kannst Du Dir eine kurze Auszeit in Deinem geschäftigen Leben schaffen. Außerdem ist auch das eine Art und Weise den Frühling zu begrüßen, indem Du ganz bewusst die Veränderungen, die er in der Natur herbeiführt, wahrnimmst.

 

4) Die ersten Wildkräuter sammeln

Wenn Du bei einer Wanderung im Wald an einer schattigen und feuchten Stelle vorbeikommst, kann es sein, dass Dir ein würziger Geruch nach Knoblauch in die Nase steigt…

Dieser Geruch stammt vom Bärlauch, der gerne an solchen schattig-feuchten Stellen wächst und sich dort flächendeckend, wie ein grüner Teppich, ausbreitet.

Wenn Du bereits im Vorfeld weißt, dass Du bei Deiner Wanderung an so einer Stelle vorbeikommst, dann kannst Du Dich gleich entsprechend ausstatten, z.B. mit einem Körbchen oder einem Stoffbeutel, in den Du frisch „erbeutete“ Blätter hineinlegen kannst… 🙂

Denn mit Bärlauch lässt sich so einiges anstellen, z.B. die Zubereitung eines leckeren Bärlauch-Zupfbrotes: https://www.wunderkessel.de/t/baerlauch-zupfbrot.117001/

Auf diese Weise hast Du, neben einer entspannenden Wanderung, bei der Du Dir eine Auszeit gegönnt hast, den Frühling dahingehend eingeläutet, dass Du die ersten Wildkräuter des Jahres gesammelt hast… 🙂

 

5) Mit bunten Bändern den Frühling begrüßen

Bestimmt kennst Du auch Eduard Mörikes Gedicht „ Er ist’s“. Es beginnt mit folgendem Satz: „Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte…“

Mit dem „blauen Band“ sind natürlich der (blaue) Himmel und auch die Luft gemeint. Aber wie wäre es, wenn wir das „blaue Band“ mal wörtlich nehmen und den Frühling mit vielen bunten (nicht nur blauen) Bändern begrüßen? Wir brauchen dafür nicht bis Mai bzw. bis zur Errichtung des Maibaumes zu warten!

Der 21. März bietet sich als Tag-und-Nacht-Gleiche und astronomischer Frühlingsbeginn natürlich besonders für dieses kleine Ritual an, doch Du kannst auch jeden anderen Tag wählen – so, wie es für Dich gut und stimmig (und auch zeitlich möglich) ist.

Besorge Dir viele bunte Bänder; möglichst aus Stoff. Wenn Du einen Balkon oder eine Terrasse hast, kannst Du diese Bändern nun an Haken oder an der Balkon- oder Terrassenbrüstung befestigen und lustig im Wind flattern lassen. Eventuell hast Du aber auch eine (oder mehrere) größerer Pflanzen auf dem Balkon/der Terrasse stehen? Dann bieten sich diese natürlich auch sehr zum Schmücken an.

Wenn Du gar einen Garten hast, in dem eventuell kleinere oder größere Bäume stehen, dann nichts wie ran an die Bäume mit den Bändern…. So lange diese Bäume noch nicht im vollen Grün stehen, werden sie durch die Bänder sehr schön zur Geltung gebracht und erwecken – nicht nur bei uns Menschen – Aufmerksamkeit 🙂

Solltest Du weder einen Balkon noch eine Terrasse oder einen Garten haben, dann kannst Du Dir natürlich auch ein schönes Fleckchen in der Natur suchen, das Du schmücken möchtest. Idealerweise eines, an dem Du häufiger bei deinen Spaziergängen oder Deinen Wanderungen vorbeikommst, damit Du Dich immer wieder an diesem Begrüßen des Frühlings erfreuen kannst…

Und wer sagt denn, dass Du die Bänder im April oder Mai wieder abnehmen musst? Lass sie einfach dran und erfreue Dich an ihrem Spiel im Wind, solange es Dir gefällt…

 

 

 

 

 

 

 

Hat Dich einer dieser Impulse den Frühling zu begrüßen besonders angesprochen? Dann freue ich mich, wenn Du diesen ausprobierst und auch Deine eigenen Ideen mit hineinbringst. Wenn Du magst, kannst Du mir anschließend einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen und Deine Erfahrungen mitteilen.

Und nun wünsche ich Dir ganz viele entspannte Natur-Momente im März,
Heidemarie

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