Natürlich gegen Stress: Wie die Natur Dir hilft zu entspannen und Stress abzubauen

Gepostet von am Aug 17, 2017 in Natur & Gesundheit | Keine Kommentare

Natürlich gegen Stress: Wie die Natur Dir hilft zu entspannen und Stress abzubauen

Ein Aufenthalt in der Natur ist wohltuend, besonders für uns Introvertierte. Hier können wir neue Energie tanken und auch ohne Störungen nachdenken und reflektieren. Das ist aber noch nicht alles: Die Natur hilft Dir auch zu entspannen, Stress abzubauen und nach der Arbeit abzuschalten. Zudem fördert der regelmäßige Kontakt mit der Natur Deine Gesundheit und deine Kreativität.

Wie das möglich ist? Das erzähle ich Dir in diesem Naturimpuls.

Natur als Glückspille
Die Natur macht uns glücklich. Ob nun ein Spaziergang über eine Wiese, eine Wanderung im Wald oder ein Aufenthalt in einem Park oder botanischen Garten: Unsere Laune wird schlagartig besser, sobald wir in der Natur sind, uns in ihr bewegen und mit ihr interagieren. Der Grund dafür ist unter anderem der vermehrte Einsatz unserer Sinne, welche im normalen Alltagsgeschehen nur noch automatisch mitlaufen oder gar vernachlässigt werden. In der Natur dagegen nehmen wir beispielsweise die vielen Farben und Formen der Blüten wahr, hören das Vogelzwitschern, fühlen den Weg unter unseren Füßen und erschnuppern einen betörenden Duft, der in der Luft liegt. All das stimmt uns automatisch positiv, lässt uns entspannen und den Stress von der Arbeit vergessen.

Und auch wenn wir als Introvertierte sehr sensibel sind, was Außenreize angeht, so stellen diese (natürlichen) Reize keine Probleme oder die Gefahr einer Überstimulation für uns dar.

Natur als Stressblocker
Nicht nur unsere Laune und unser Wohlbefinden werden von der Natur zum Positiven beeinflusst. Auch sämtlicher Stress fällt von uns ab, sobald wir uns mit der Natur verbinden. Das lässt sich sogar wissenschaftlich messen: Die Stresshormone Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin, auf Stress zurückzuführende Muskelspannung als auch Blutdruck und Herzfrequenz sind nach einem Waldspaziergang deutlich erniedrigt.
Und sogar noch mehr: Auch die Anfälligkeit für Stress ist deutlich niedriger, je öfter sich jemand in der Natur aufhält. Seitdem ich beispielsweise mehrmals in der Woche wandern gehe oder einen Spaziergang mache, merke ich, dass ich mehr in mir ruhe, sehr viel gelassener und ruhiger geworden bin und ich mich auch nicht mehr so schnell über etwas aufrege.

Natur als Gedankenkarussell-Stopper
Wenn Dir ganz viele Dinge im Kopf herumgehen, was bei uns Introvertierten ja häufiger der Fall ist 🙂, und Du Schwierigkeit hast, klar zu denken bzw. Entscheidungen zu treffen, kann ein Spaziergang in der Natur ebenfalls hilfreich sein: Schon nach wenigen Minuten im Wald merkst Du förmlich, wie störende Gedanken verschwinden als wären sie weggeblasen worden – und das auch, wenn es völlig windstill ist 🙂 .
Bevor ich beispielsweise eine wichtige Entscheidung treffe (sei es für mein Business oder für eine private Herausforderung), gehe ich erst mal in den Wald. Nach einer Weile merke ich, dass ich mehr bei mir, bei meinem Herzen und meiner Intuition bin. So bei mir fällt es mir leichter, in mich hinein zu fühlen und mich zu fragen, was ich in Bezug auf diese Entscheidung wirklich will. Und dem Gefühl, welches dann hochkommt, gehe ich nach und komme dann auch zu einem Entschluss.
Und rückblickend kann ich sagen, dass ich so getroffene Entscheidungen noch nie bereut habe!

Natur als Abwehrkräfte-Verstärker
Die Natur regt außerdem unser Immunsystem an, was ebenfalls wissenschaftlich messbar ist: Sowohl Anzahl als auch Aktivität der sogenannten „Killerzellen“ unseres Immunsystems (also der Zellen, die u.a. virusbefallene Zellen in unserem Körper unschädlich machen) sind nach einem Spaziergang oder einer Wanderung deutlich gestiegen. Die dafür verantwortlichen Stoffe sind die Phytonzide. Das sind flüchtige, aromatische Öle, die vor allen von den Blättern und Nadeln der Bäume in die Waldluft abgegeben werden. Eigentlich dienen diese Phytonzide den Pflanzen als Kommunikationsmittel, aber es stellt sich heraus, dass sie auch uns gut tun. Wenn wir uns also in einen Wald oder Park begeben, peppen wir quasi unsere Abwehrkräfte auf.
Und das ist noch nicht alles: Unsere Killerzellen sind auch dafür verantwortlich, sogenannte Anti-Krebs-Proteine freizusetze. Diese Proteine erkennen abnormal veränderte Zellen und machen sie unschädlich. Der Waldspaziergang ist also auch eine Form der Krebsvorsorge!

Natur als Kreativitätsquelle
Last but not least: Auch unsere kognitiven Fähigkeiten wie z.B. Aufmerksamkeit, Lernen, Kreativität und Problemlösung verbessern sich deutlich nach einem Spaziergang in der Natur, was Du z.B. an Deinem Arbeitsplatz berücksichtigen kannst.
Bestimmt hast auch Du auf der Arbeit verschiedenste Aufgaben zu erledigen, die von Dir sehr viel an Aufmerksamkeit und Konzentration erfordern. Auch wenn Du motiviert bist und Spaß an Deiner Arbeit hast, ist es doch unvermeidbar, dass nach einer gewissen Zeit ein Tief in Form eines Aufmerksamkeits- und Konzentrationsdefizites eintritt. Das ist meistens um die Mittagszeit herum der Fall. Anstatt jetzt die ganze Mittagspause in der Kantine zu verbringen, könntest Du beispielsweise einen kurzen Spaziergang unternehmen. Das bietet sich besonders bei Arbeitsstätten an, die in der Nähe von einem Park liegen. Und vor allem für Dich als Introvertierten ist es eine prima Möglichkeit, der Überstimulation, der Du ja täglich auf der Arbeit ausgesetzt bist, Herr zu werden…
Nach so einem Marsch an der frischen Luft wirst Du feststellen, dass Du belebter, motivierter und mit vielen neuen Ideen an den Schreibtisch zurückkehrst. Außerdem werden Dir Aufgaben leichter fallen, die sich vor dem Spaziergang so gar nicht lösen lassen wollten…

Das halbe Stündchen Natur
Wenn Du jetzt denkst, „Das ist ja alles schön und gut, aber ich möchte nach der Arbeit einfach nur schnell nach Hause und nicht noch stundenlang im Wald herumrennen“, verstehe ich das voll und ganz. Jedoch ist das „stundenlang im Wald rumrennen“ gar nicht notwendig…
Kurze Naturerlebnisse von 5 bis 30 Minuten sind schon ausreichend, um zu entspannen, Stress abzubauen, Dich mit neuer Energie zu erfüllen und außerdem Deine Gesundheit zu unterstützen. Dazu könntest Du beispielsweise auf dem Nachhauseweg (oder auch auf dem Weg zur Arbeit) einen kleinen Umweg nehmen und den Waldparkplatz ansteuern (sofern dieser nicht eh auf Deinem Weg liegt). Dann das Auto abstellen und einige Schritte in den Wald hineingehen. Oder eine kleine Runde im Park spazieren gehen. Es ist auch nicht notwendig, sportliche Höchstleistungen zu erzielen. So ist es durchaus in Ordnung, wenn Du Dich im Park einfach „nur“ auf eine Bank setzt und die vorbeiziehenden Wolken betrachtest oder Dir den Sonnenuntergang ansiehst (oder auch den Sonnenaufgang, solltest Du ein „früher Vogel“ sein… 🙂)

Natur gegen Stress

In diesen Naturimpulsen werde ich Dir Möglichkeiten aufzeigen, wie Du Dir als Introvertierte/r die Natur als Kraftquelle eröffnen kannst, z.B. mit Natur-Auszeiten passend zum jeweiligen Monat (um wieder Energie zu tanken und Deine Akkus aufzuladen), einem Pflanzenhelfer für ein spezielles Thema und Beispielen aus der Natur für Umgangsweisen mit typischen Herausforderungen von Introvertierten. Außerdem wird es viele Informationen und Inspirationen rund um Natur und Pflanzen geben.

Ich freue mich, dass Du dabei bist und wünsche dir ganz viele entspannte Natur-Momente,
Heidemarie

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