Mit der Stille des Januars Deine Akkus aufladen und zu neuer Energie kommen

Gepostet von am Jan 12, 2018 in Monatsimpuls | 2 Kommentare

Mit der Stille des Januars Deine Akkus aufladen und zu neuer Energie kommen

Der Januar ist der Monat der Stille und des Kräfte sammelns. In der Erde, meist von einer schützenden Schneeschicht bedeckt, sammelt die Natur ihre Kräfte, um in ein paar Wochen wieder mit neuer Kraft nach außen zu streben.

Der stille Januar ist also für uns stille Menschen der perfekte Monat, um zu neuer Energie zu kommen.

In diesem Naturimpuls gebe ich Dir 7 Anregungen dazu.

 

1) Deine Akkus aufladen und zu neuer Energie kommen durch einen Spaziergang im Schnee

Der Januar ist häufig unser kältester Monat und kommt auch meist mit Schnee und Eis daher. „Viel zu ungemütlich, um jetzt raus zu gehen“, denken sich viele. Gehörst Du auch dazu?

Ich finde, dass nichts über einen schönen Spaziergang im Schnee geht. Besonders wenn die Sonne scheint, kommt man sich häufig vor wie in eine Traumwelt versetzt.

Geh einmal an solchen Tagen – gut eingemummelt – hinaus und lasse das Licht und die Stille der Natur auf Dich wirken. Merkst Du, wie Du selber auch ganz still wirst? Wie Du automatisch beginnst, tiefer zu atmen und Dich zu entspannen? Ganz automatisch füllen sich so auch Deine inneren Energiereserven.

Schau Dich genüsslich um! Schau, wie das Sonnenlicht auf den Schnee, der auf dem Weg vor Dir liegt, fällt und die Schneedecke zum Glitzern bringt, als bestünde sie aus vielen kleinen Pailletten…

Nimm dieses Bild von der Schönheit der Natur in Dich auf. Was macht es mit Dir? Ich selber werde jedes Mal ganz still und bin zutiefst dankbar, in so einer wunderschönen Welt zu leben…

 

2) Deine Akkus aufladen und Energie tanken beim Schneemann-Bau

Hast Du als Kind auch so gerne Schneemänner (oder -frauen 🙂) gebaut wie ich? Warum dann nicht mal wieder Kind sein und es erneut tun?

Gerade wenn wieder viele Außenreize auf Dich eingeprasselt sind und Du nur noch erschöpft und müde bist, kann Dich so eine kleine Ablenkung gut darin unterstützen, Deine Akkus wieder aufzuladen und zu neuer Energie zu kommen.

Lasse Deiner Fantasie beim Schneemann-Bau ruhig freien Lauf. Und schließlich braucht es auch nicht immer ein Schnee-Mann zu sein… 🙂

Akkus aufladen und zu neuer Energie kommen

Kein Schnee-Mann, sondern ein Schnee-Eichhörnchen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3) Spuren im Schnee entdecken…

Taps, taps, taps … ja, wer oder was ist denn hier entlang gelaufen? Im Schnee werden Fuß- und Pfotenabdrücke sehr schön abgezeichnet.

Versuche einmal bei einem Spaziergang oder einer Wanderung genau zu beobachten: Wie viele verschiedene Abdrücke im Schnee kannst Du entdecken? Kannst Du eventuell auch einige Abdrücke der entsprechenden Tierart zuordnen?

Bei so einem Beobachtungsspaziergang kannst Du als Introvertierte sehr gut Deine Akkus und auch Deine Energiereserven wieder auffüllen. Denn bereits die bloße Betrachtung einer natürlichen Landschaft beruhigt unser ge- und teilweise über-reiztes Introvertierten-Gehirn.

 

4) … und selber Spuren hinterlassen

Auf einer frischen Schneedecke kannst Du wunderbar nicht nur Fußspuren entdecken, sondern auch Deine eigenen Spuren hinterlassen – und dabei auch Deine Akkus aufladen und Energie tanken.

Gehe einige Schritte und setze bewusst Deine Füße auf. Du brauchst nicht unbedingt gradlinig zu laufen, gehe ruhig kreuz und quer und kreuze den von Dir bereits abgeschrittenen Weg auch mal. Sieh Dir anschließend das Muster Deiner Spuren an. Wie fühlt es sich für Dich an, so Deine Spuren – sichtbar – hinterlassen zu haben?

Versuche anschließend, rückwärts in Deine eben gemachten Fußabdrücke zu treten. Du wirst schnell merken, die schwierig das ist. Sieh Dir anschließend das Ergebnis an bzw. schau Dir an, ob sich an Deinen ursprünglich gesetzten Fußspuren etwas verändert hat.

Meist wirst Du feststellen, dass Du hierbei keine Spuren hinterlassen hast. Wie fühlt sich das für Dich an bzw. was macht diese Feststellung mit Dir?

Überlege beim Weitergehen, ob es nicht sinnvoller und auch weniger anstrengend ist, Deine Spuren sichtbar zu hinterlassen, als in den Spuren von jemand anderen zu gehen… Das ist trotz Deines leisen Wesens durchaus möglich.

 

5) Deine Akkus aufladen und Energie tanken im Schneetreiben

Auch wenn draußen die Schneeflocken vor sich hin wirbeln und der Wind an den Zweigen der Bäume zerrt, kann es seinen Reiz haben, zu einem Spaziergang oder einer Wanderung aufzubrechen. Vor allem, wenn Du Dich völlig groggy fühlst, müde und ausgelaugt bist.

Lass Dir dann – gut und warm eingepackt – den Wind und die Schneeflocken ordentlich um die Nase wehen. Wenn Du wieder nach Hause kommst, haben sich Müdigkeit und Erschöpfung verflüchtigt – so als hätten Wind und Schneeflocken sie mit fortgetrieben 🙂. Außerdem fühlst Du Dich wie mit neuer Energie erfüllt.

 

6) Deine Akkus aufladen und zu neuer Energie kommen durch eisige Naturschönheiten

Die Natur ist eine wahre Künstlerin. Vor allem, wenn es draußen sehr kalt ist und Minusgrade vorherrschen, kannst Du bei einem Spaziergang oder einer Wanderung überall wahre Kunstwerke entdecken…

Efeuranken auf einer Mauer haben sich beispielsweise in eine märchenhafte Miniaturwelt verwandelt. Unsere hiesigen Winterblüher, wie z.B. Winterjasmin, Zaubernuss und Christrose werden durch einen Tupfen Schnee in ihrer Schönheit hervorgehoben. Und auch andere Pflanzen profitieren durch die Schneedecke – ihre farbigen Beeren oder Blütenstände leuchten uns fröhlich entgegen… „Schau hier sind wir – und wir trotzen der Kälte“, scheinen sie uns zuzurufen.

An solchen Tagen verfalle ich nahezu in einen Fotografie-Rausch und möchte gar nicht mehr zurück in meine Wohnung…

Und auch wenn Du keine Lust zum Fotografieren hast, ein Spaziergang bei solchem Wetter lohnt sich allemal. Allein schon die Betrachtung dieser Naturschönheiten hilft Deinem ge- und überreiztem Introvertierten-Gehirn. Außerdem wirst Du bei so einem Wetter meistens allein auf weiter Flur sein, so dass Du als Introvertierte von der Ruhe und Stille um Dich herum profitieren und dabei neue Energie tanken kannst.

Akkus aufladen und zu neuer Energie kommen

 

 

 

 

 

 

 

7) Durch die heimische Vogelwelt Deine Akkus aufladen und zu neuer Energie kommen

In vielen vorherigen Naturimpulsen habe ich bereits erzählt, dass Tätigkeiten, in denen wir mehrerer unserer Sinne einsetzen, uns Introvertierten ebenfalls sehr dabei helfen unsere Akkus aufzuladen und zu neuer Energie zu kommen.

Wie wäre es, wenn Du in diesem Monat unseren heimischen Vögeln, die sich nicht in die wärmeren Gefilde begeben haben, unterstützt, in der sie schwerer als sonst Nahrung finden? Auch wenn Du keinen Garten hast, sondern „nur“ einen Balkon ist das durchaus möglich. Auch kannst Du natürlich diese selbst hergestellten Vogel-Leckereien bei Deinem nächsten Spaziergang in den nahe gelegenen Wald oder Park mitnehmen und die Vögel dort beglücken.

Vogelfutter herzustellen ist ganz einfach. Eine schöne Anleitung dazu bietet beispielsweise der NABU:

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/mission-gruen/17989.html

Außerdem gibt der NABU auch Tipps, wie und wann am besten gefüttert werden sollte:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/vogelfuetterung/index.html

Wenn die so hergestellten Meisenknödel und Futterglocken angebracht sind (und Du so Deinen taktilen Sinn „auf Trab gebracht“ hast), kannst Du Dich nun „auf die Lauer legen“ und Deinen Sehsinn aktivieren. Beobachte, welche unserer heimischen Piepmätze von dem für sie bereitgestellten Futter angezogen werden und für den Schmaus vorbeikommen. Und auch wenn Du die Vögel nicht zuordnen kannst, schau einfach nur ihrem lustigen Treiben zu und erfreue Dich daran. Das alleine hilft Dir schon beim Akku aufladen.

 

 

Ich bin davon überzeugt, dass eine der oben beschriebenen Möglichkeiten auch für Dich geeignet ist. Probiere diese einfach aus und wenn Du magst, kannst Du mir anschließend unter diesem Beitrag Deine Erlebnisse und Erfahrungen in einem Kommentar hinterlassen.

Ich wünsche Dir nun ganz viele entspannte Natur-Momente im Januar,
Heidemarie

2 Kommentare

  1. Herzlichen Dank für Deinen inspirierenden Artikel, liebe Heidemarie.

    Ja, auch ich gehöre zu denen, die sich tagelang aus wettertechnischen Gründen weigern, hinauszugehen. Gerade ist bei uns so richtiges Schmuddelwetter. Deshalb habe ich mir einfach vorgestellt, all das zu tun, was Du geschrieben hast. Das hat mir immerhin ein Lächeln auf die Lippen gezaubert;-)

    Liebe Grüsse
    Monika

    • Hallo liebe Monika,
      ja, leider lassen sich sehr viele Menschen durch sogenanntes “schlechtes” Wetter abschrecken…
      Für mich gibt es jedoch kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung – auch wenn das ziemlich abgedroschen klingt. Denn ich gehe tatsächlich bei Wind und Wetter raus. Grad letzte Woche war ich wieder unterwegs, während die Schneeflocken um mich herum wirbelten… Ich finde, gerade in solchen Momenten hat die Natur noch einen besonderen Zauber. Außerdem wird mir dann bewusst, wie gut wir es gerade in unserer heutigen Zeit haben – wir kommen zurück in eine gut geheizte Wohnung, können uns bei Bedarf ein heißes Bad einlassen und/oder uns schnell ein heißes Getränk zubereiten. Dann weiß ich wieder, worüber ich dankbar sein darf.
      Alles Liebe, Heidemarie

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