6 Tipps, wie Du Dich vor Energieräubern schützen kannst

Gepostet von am Okt 5, 2018 in Introvertiertheit | Keine Kommentare

6 Tipps, wie Du Dich vor Energieräubern schützen kannst

Kennst Du das auch? Du wirst von jemanden angesprochen und obwohl Du eigentlich keine Lust dazu hast, mit dieser Person zu reden, hörst Du ihr zu. Und Schwups… fühlst Du Dich hinterher total ausgelaugt, müde, kraft- und energielos.

Hier war ein typischer Energieräuber am Werk. Das braucht nicht immer eine Person zu sein. Auch einige Situationen lassen uns Introvertierte sehr viel unserer Energie verlieren.

Und weil es für uns Introvertierte sehr wichtig ist, unsere Energie bei uns zu behalten, gebe ich Dir in diesem Naturimpuls 6 Tipps, wie Du Dich vor solchen Energieräubern schützen kannst.

 

1) Es dir wert sein, Dich vor Energieräubern schützen

Obwohl dieser Punkt doch so simpel ist, haben viele von uns Introvertierte damit ihre Probleme. Denn ganz häufig wurde uns von der extrovertierten Mehrheit (auch im Elternhaus) vorgelebt, dass wir „anders“ oder auch „komisch“ sind, dass wir uns nicht immer so anstellen sollen etc.

Und daher denken ganz viele Introvertierte, dass es ja nichts ausmacht, jemanden zuzuhören oder sich von jemandem sein Leid klagen zu lassen oder auch sich den Small Talk der Kollegen mitanzuhören. Augen zu und durch halt! Doch leider ist das ein Trugschluss, denn wir Introvertierte sind nun mal sehr sensibel, wenn es um solche Außenreize geht. Small Talk, sinnlose Gespräche oder auch einfach nur ein Kollege, der seine schlechte Laune irgendwo loswerden möchte, rauben uns ganz stark unsere Energie.

Sei es Dir deshalb also wert, zu Dir und Deiner Introvertiertheit zu stehen und Dich und Deine Energie zu schützen.

 

2) Dich vor Energieräubern schützen, indem Du Dich gut kennenlernst

Vielleicht denkst Du jetzt „Häh, wie jetzt? Ich kenne mich doch bereits…“

Tust Du das wirklich? Kannst Du tatsächlich genau sagen, was oder wer Dir Deine Energie raubt? Oder wie es Dir geht, wenn Du energielos und / oder überstimuliert bist? Denn das ist bei jeder Introvertierten anders.

Und kannst Du wirklich auch bei jedem Gefühl sagen, dass es Deins ist und nicht doch von jemand anderem stammt? Bleiben wir einmal beim schlechten Laune Beispiel von oben: Nachdem besagter Kollege zu Dir ins Büro gekommen ist und Dir und den Kollegen sein Leid geklagt hat und auch seine schlechte Laune rausgelassen hast, versucht ihr weiterzuarbeiten. Aber auf einmal, wie durch Zauberhand, grummelst auch Du plötzlich vor Dich hin: Was ist das für eine blöde Aufgabe, die Du hier machen must? (Normalerweise macht Dir diese Aufgabe immer einen Riesenspaß.) Und nach Feierabend musst Du noch bei einer Freundin vorbei, die immer so viel redet! (Bis vor kurzem hast Du Dich riesig darauf gefreut, besagte Freundin wieder zu sehen.)

Das ist nur ein Beispiel für übertragene Gefühle, die auch einigen von uns Introvertierten zu schaffen machen.

Daher ist es ratsam, wenn Du versuchst, Dich, Deine Gefühle und Bedürfnisse so gut es geht kennenzulernen. Denn Du kannst Dich nur dann richtig gut schützen, wenn Du Dich gut kennst. Denn nur dann kannst Du bemerken, dass und wann Dir Energie entzogen wird, wann Du auf dem Wege zu einer Überstimulation bist und welche Gefühle gerade die Deinen sind oder nicht zu Dir gehören.

Wenn Du dabei Hilfe benötigen solltest, kann ich Dir diese zwei Naturimpulse sehr empfehlen:

5 Tipps, wie Du Deine persönlichen Energieräuber erkennen kannst,

3 Tipps, wie Du als Introvertierte mit Außenreizen umgehen kannst

 

3) Dich vor Energieräubern schützen, indem Du fremde Gefühle zurückgibst

Bleiben wir für den nächsten Punkt noch bei den fremden Gefühlen, die auf einmal in Dir sind. Wenn Du Dich gut genug kennst, merkst Du, dass es nicht Deine Gefühle sind, die da auf einmal in Dir hochkommen.

Doch was jetzt damit tun? Der beste Weg mit diesen umzugehen, ist, sie dahin zurückzugeben, woher sie gekommen sind. Und das ist meistens das Gegenüber. Oder, wie in unserem Beispiel, der Kollege mit der schlechten Laune…

Zurückgeben kannst Du die Gefühle auf verschiedene Weise, je nachdem wie sicher Du Dich (schon) mit Deiner Introvertiertheit fühlst.

Wenn Du dich noch nicht so sicher fühlst bzw. Dich dem anderen gegenüber nicht sicher fühlst, kannst Du leise (oder auch in Gedanken) zu Dir sagen: „Das sind nicht meine Gefühle! Damit habe ich nichts zu tun! Ich gebe sie an XX (setz hier den Namen des Kollegen ein) zurück!“ Das auch gerne mehrmals hintereinander, wenn Du in dieser Praxis noch nicht so geübt bist. (Was ebenfalls immer hilfreich ist, ist, wenn Du nach jedem der drei Sätze tief ausatmest.)

Wenn Du Dich sicher mit und in Deiner Introvertiertheit fühlst, kannst Du die Gefühle auch direkt wieder an den Betreffenden zurückgeben. Du kannst dazu zum Beispiel folgendes sagen: „Lieber XX (Name des Betreffenden), es tut mir leid, dass Dich diese Situation belastet/verärgert. Aber durch Deine Erzählung fängt es an, auch mich zu belasten / zu verärgern. Und da ich mit dieser Situation nichts zu tun habe, möchte ich da nicht tiefer reingezogen werden. Hab bitte Verständnis dafür! Ich gebe Dir hiermit all die Gefühle, die damit einhergehen, zurück. Ich möchte sie nicht haben!“ (die letzten beiden Sätze kannst Du laut aussprechen, musst es aber nicht, wenn Du befürchtest, von der Person seltsam angesehen zu werden. In diesem Fall reicht es aus, wen Du sie wieder leise in Gedanken sagst.)

Natürlich kannst Du auch eigene Wörter für die Rückgabe der Gefühle benutzen.

 

4) Lass Dir gedanklich eine Rinde wachsen um Dich vor Energieräubern zu schützen

Manchmal hilft die dritte Methode jedoch nicht bzw. es gibt Personen, die so stark darin sind, uns unsere Energie zu entziehen (auch wenn sie das nur unbewusst tun), dass es nötig wird, Dich regelrecht, abzuschotten. Dazu kannst Du Dir beispielsweise eine Rinde um Dich herum wachsen lassen.

Hast Du einen Lieblingsbaum? Wenn ja, super! Und weißt Du, wie dessen Rinde aussieht? Wie sie beschaffen ist? Wenn nicht, gehe zu diesem Deinen Lieblingsbaum und schau Dir die Rinde genau an: Ist sie glatt oder rau? Welche Farbe hat sie? Du kannst natürlich auch ein Foto zur besseren Erinnerung machen.

Wenn Du keinen Lieblingsbaum hast, schau Dich bei Deinem nächsten Spaziergang ein wenig um. Welcher Baum springt Dir sofort ins Auge? Auch wenn Du nicht weißt, um was für einen Baum es sich handelt (das kann du hinterher noch nachschauen), schau dir genau seine Rinde an. Wie sie aussieht, wie sie beschaffen ist. Mach ein Foto von der Rinde, um Deine Erinnerung zu unterstützen.

Wenn Du nun die Rinde „Deines“ Baumes genau vor Augen hast, kannst Du üben, sie gedanklich um Dich herum wachsen zu lassen. Zuerst im trockenen Zustand, also ohne, dass Du von einem Energieräuber angegangen wirst. Wenn Du dann auf einen solchen triffst, kannst Du ganz schnell diese Rinde hochziehen und wenn er wiedergegangen ist, diese wieder einfahren. (Denn Du willst Dich ja nicht ständig komplett abschotten.)

Bitte sei bei dieser Methode sehr geduldig mit Dir. Denn es dauert tatsächlich einige Zeit, bis Du gelernt hast, die Rinde hochzuziehen. Aber wenn Du diese Technik erst einmal beherrschst, kannst Du auch noch so starke Energieräuber ausbremsen. Denn deren Gefühle, schlechte Laune und Energie etc. prallen einfach an Deiner „Rinde“ ab. Und auch Deine Energie bleibt innerhalb dieser schützenden Hülle – bei Dir, wo sie auch hingehört.

 

5) Lass die Gedanken an diese Situation los

Bestimmt kennst Du das auch: Egal, ob eine Situation gut oder weniger gut verlaufen ist, also ob Du Dich schützen konntest vor dem Energieräuber oder nicht, Deine Gedanken kreisen weiterhin darum.

Das ist jedoch nicht gut, denn auch so geht Dir ganz häufig sehr viel an Energie verloren.

Versuche also, Deine Gedanken auf etwas anderes, etwas Schönes und Positives, etwas, was Dir Energie gibt, zu lenken. Vielleicht machst Du einen Spaziergang in der Natur und lässt Dich von der Farbenpracht und dem Zauber der Natur inspirieren. Oder Du kochst Dir zuhause etwas Schönes. Oder Du schnappst Dir ganz einfach ein Buch und verbringst einen gemütlichen Abend auf dem Sofa.

Was auch immer Du machst, lass nicht zu, dass Dir auch im Nachhinein noch Energie durch diese Person entzogen wird.

 

6) Verzeih dir, wenn Du Dich einmal nicht schützen konntest

Der Energieräuber hat zugeschlagen und Du warst nicht in der Lage Dich richtig und rechtzeitig zu schützen…

Jetzt kommt es vor allem drauf an, dass Du Dich nicht selber fertigmachst, sondern dass Du Dir verzeihst. Egal, an was es gelegen hat, so etwas kann immer mal wieder passieren. Selbst mir passiert es noch.

Vielleicht hast Du vergessen, Deine Akkus wieder aufzuladen, so dass keine Energie mehr da war, um dem Energieräuber etwas entgegenzusetzen? Oder Du hast kurz nicht auf Dich und Dein Bauchgefühl gehört? Oder Du hast zum ersten Mal die Rinden-Technik ausprobieren wollen und es hat nicht auf Anhieb funktioniert?

Ärgere Dich nicht bzw. wenn, dann nur ganz kurz… Atme lieber tief durch und verzeih Dir. Sag Dir, dass es ok. ist, Du nicht zu jeder Zeit perfekt sein musst und auch beim ersten Mal nicht alles richtig machen musst. Es werden noch genug Gelegenheiten kommen, an denen Du Dich beweisen kannst.

Und wenn du es geschafft hast, Dich abzugrenzen und Deine Energie nicht an einen Energieräuber zu verlieren, dann feiere das. Koch Dir etwas Schönes, lass Dir ein Schaumbad ein, streich einmal den Sport, zu dem Du sonst regelmäßig gehst, kauf dir etwas Schönes, was Du schon lange haben wolltest. Hauptsache Du bist dir bewusst, was Du geleistet hast, in dem Du diesen Energieräuber abgeblockt hast! Das ist doch wirklich ein Grund zum Feiern!

Dich vor Energieräubern schützen

 

 

 

 

 

 

 

Fang am besten gleich an, die Methoden auszuprobieren. Denn diese lernst Du nicht von heute auf morgen. Es braucht alles seine Zeit!

Wenn Du magst, kannst Du mir gerne wieder einen Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen, wenn etwas besonders gut geklappt hat.

Und wenn Du eine ganz besondere Situation hast oder eine ganz bestimmte Person, die Dir regelmäßig Energie entziehen, und Du partout nicht dagegen ankommst, dann schreib mir gerne eine E-Mail an mail@naturzeit-pflanzenwege.de. Gemeinsam werden wir den für Dich besten Weg, mit der Situation oder dem Energieräuber umzugehen, herausfinden.

Damit wünsche ich Dir ganz viele entspannte Natur-Momente ohne Energieräuber,
Heidemarie

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